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HipRockTized

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Neue Single »Ich versteh das nicht ?!«

HipRockTizedSongs: »Ich versteh das nicht« (Video included), »Kopfsalat«

Yeah, HipHop aus Frankfurt am Main kann auch anders: jenseits des längst verbrauchten Ghetto-Raps - HipRockTized offenbaren echte Songs einer echten Band:

  • elektrifizierende Beats ohne elektronische Tricks
  • Story-Telling-Rhymes ohne Gangsta-Rap-Eitelkeiten
  • eine begnadete Soulröhre ohne T-Pain-Effekt

Authentisch und fernab geklauter Samples funkt, tickt und treibt die Crew so überzeugend, dass selbst die Jury des Deutschen Rock & Pop Preises - nach dem 1. Preis beim Hessischen Rock & Pop Preis 2011 - HipRockTized mit dem 2. Bundespreis als „Beste Funk und Soul Band“ auszeichnete.

Dabei wissen sie aufzufallen: ein mit Zylinder, Frack und Gehstock gestylter Sir neben einer schrill anmutenden, stimmgewaltigen Power-Lady. Gemeinsam haben sie Rückendeckung von vier Wesen in giftgrüner Haut, die einen Höllengroove bereiten.

HipRockTizedMit raumgreifender Gestik und unentrinnbarer Direktheit zieht der charismatische Frontmann S. Feddisch zuerst die Aufmerksamkeit auf sich: kernig, nach vorne drückend, im dichten Flow seiner Rap-Lines. Dann aber, spätestens in den Hooks ist man gebannt von den Vibes der zierlichen Diva Miss Jah. Exaltiert nach vorne tanzend, ist sie das geheime »Swag-Beast« der Band.

Ihr unbekümmerter junger Soul macht die Tracks zu Songs mit ehrlich gefühltem Ausdruck, in starken Melodien und Texten.

Die Songs kreisen um eine sich im Alltag verlierende: »Ich bin das Dressing für Dein' Kopfsalat« und sich nach einer besseren Welt sehnenden, Hoffnung »Ob Ferrari oder Porsche, BMW oder Mercedes / dass manche Leute echt kämpfen interessiert euch recht wenig / was ihr braucht, habt ihr alles schon von Haus aus / doch was ich nicht versteh', warum gebt ihr euer Geld für Scheiß aus?«.

Bassist und Bandleader Alex beschreibt das so: »Das Neue an uns ist, dass wir nicht unbedingt versuchen Musik im Proberaum zu schreiben, sondern oft von elektronischen Beats ausgehen, die wir schließlich live und analog spielen. Außerdem haben wir keine Angst zwischen Rap, Soul und Funk auch mal ordentlich auf die Kacke zu hauen«.

Damit trifft HipRockTized das Lebensgefühl der »digital natives«, der Generation, die in den Wirren der Medien ohne Scheuklappen und Altlasten, Neues und Echtes für sich entdecken will, die auch bei Acts wie Casper, Cro und Kraftklub nicht fragt, ob das noch HipHop ist.

Denn: egal, es ist ihre Musik - die nächste Generation kann kommen!
VÖ: 19.11.2012, (Album-Release »Mein Tag« 02/2013; Tour 03-04/2013)

 

 

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